KLJB Gundheim

Rückblick

  

Impressum:

Angaben gemäß § 5 TMG:

Förderkreis KLJB Gundheim e. V.
Abenheimer Str. 15
67599 Gundheim

Kontakt:

Telefon: 0163-6822050

flo.schreiber(at)yahoo.de

Vertreten durch:

Den Vorstand der KLJB:

Florian Schreiber

Daniel Renz

Beatrice Duda

Paul Siemund

Mitgliedsantrag für den Förderverein:

Bitte klicken Sie hier

 

Aktive Mitgliedschaft:

Infos zur Mitgliedschaft der aktiven Mitglieder könnt ihr unter der Nummer 0163-6822050 oder per e-mail flo.schreiber(at)yahoo.de bekommen.

 

Haftungsausschluss:

Haftung für Inhalte

Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Datenschutz

Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.

Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.

Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

 

Quelle: Disclaimer von eRecht24, dem Portal zum Internetrecht von Rechtsanwalt Sören Siebert.

 


Förderkreis der Katholischen Landjugendbewegung Gundheim e. V.
Greifenklaustraße 8
67599 Gundheim
Telefon: +49 06244 7047
E-Mail: webmaster(at)kljb-gundheim.de

 

Vertretungsberechtigter Vorstand: Florian Geeb, Rieke Himmler, Thomas Blüm
Registergericht: Amtsgericht Worms
Registernummer: VR 1149

 

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV: Thomas Blüm (Anschrift wie oben)

 

Haftungshinweis: Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich

Webmaster Phillip Dörrschuck

 

alt alt
alt alt
alt alt
MMS-Shop Westhofen Weingut Hubert Michel

 

Der Förderkreis der KLJB Gundheim e.V.

Im Februar 2001 wurde der Förderkreis der Katholischen Landujugend Gundheim gegründet. Ziel des KLJB e.V. ist, den Jugendlichen der Ortsgruppe Rückhalt und Unterstützung zu bieten sowie die

Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendarbeit zu verbessern. Nicht der Verein selbst steht im Mittelpunkt, sondern die jungen Menschen, denen Hilfestellungen zur Entfaltung gegeben werden sollen.
Dies soll verwirklicht werden durch

alt

  • finanzielle Förderung der Kinder- und Jugendarbeit
  • Unterstützung bei organisatorischen Fragen (Raumausstattung, Träger des Gartengrundstückes, Wartung und Ausleihe des VW-Busses des Bonifatiuswerkes und der Zeltlagermaterialien)
  • Trägerschaft und Durchführung von Veranstaltungen für Kinder-, Jugendliche und junge Erwachsene
  • Zusammenarbeit mit anderen Jugendgruppen, Vereinen, Pfarrgemeinde, Ortsgemeinde

Geschäftsführender Vorstand des KLJB e.V.:
Thomas Blüm, Daniel Zäuner, Rieke Blüm
Weitere Vorstandsmitglieder:
Peter Schreiber, Regine Karst, Florian Geeb (Buswart)
Kassenwart: Thomas Ostermayer

Mail an den Förderkreis: foerderkreis(at)kljb-gundheim.de

Mitglied im Verein kann und sollte jeder werden, dem die Arbeit der KLJB Gundheim am Herzen liegt und der diese unterstützen will. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich bei 12 € jährlich.

Mitgliedsantrag zum download (rechte Maustaste, dann "Ziel speichern unter ...").

Mitglieder der KLJB Gundheim

 

Simone Gutzler Christoph Frey
Daniel Renz Pauline Fett
Felix Nau Florian Schreiber
Thomas Michel Denise Seligmann
Anna Wagner Larissa Seligmann
David Leidemer Lukas Osadschy
Kim Thomas Jan Scherer
Lina Naumann Carsten Kuhn
Phillip Dörrschuck Fabian Hack
Beatrice Duda Anna Urnauer
Jannis Edling Janina Schreiber
Kathrin Renz Shannon Popple
Laura Kessel Daniela Hottenbacher
Paul Siemund Simon Rother
Anna Weinbach Linda Fritsche
Lukas Rink Pascal Rink
Natalie Höhn Sophia Adam

 

 Leitungsteam KLJB Gundheim

alt

 

In das KLJB-Leitungsteam 2008 wurden

Lukas Zäuner, Gundheim

Konni Renz, Gundheim

Laura Kessel, Mörstadt

Daniel Schreiber, Gundheim

Miriam Jäger, Gundheim

Daniela Hottenbacher, Gundersheim

Anna Urnauer, Westhofen

Kathrin Renz, Gundheim

Hanny Tritthardt, Gundersheim

Simone Gutzler (Kasse), Gundheim

gewählt.

 

Mail an den Vorstand: vorstand(at)kljb-gundheim.de

 

Die Grundlage und Orientierung unseres Handelns ist das Evangelium Jesu Christi. Wir nehmen die Aufforderung an und bauen mit am Reich Gottes. Ziel unseres verbandlichen Handelns ist, die Nachfolge Christi heute zu leben und junge Menschen auf dem Land zu bewegen, ihren Weg aus dem Evangelium Jesu Christi heraus zu gehen.

In diesem Sinne ergreifen wir Partei und mischen uns ein in die Gestaltung unseres Lebensraumes und leisten unseren Beitrag für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

Eine Bewegung junger Christinnen und Christen

Als junge Kirche setzen wir uns ein für die Vermittlung eines befreienden Gottesbildes und die Verwirklichung der Nachfolge Christi. Wir suchen neue Wege einer zeitgemäßen Jugend- und Landpastoral, deren Hoffnungsträgerin die mündige Gemeinde ist. In diesen Gemeinden muss die Kompetenz der Laien eine größere Bedeutung gewinnen. Für uns gehört zu einer neu verstandenen Landpastoral, dass Laien Verantwortung übernehmen und in kirchlichem Auftrag in selbständigen Pfarreien mitarbeiten.

Wir brauchen eine geschwisterliche Kirche. In dieser wird Frauen und Männern der Zugang zu allen Tätigkeitsfeldern offen sein. Weil Frauen in den wichtigen Bereichen zu wenig oder gar nicht vertreten sind, wollen wir uns besonders für die Mitverantwortung von Frauen einsetzen. Dies kann nicht nur den Frauen ein notwendiges neues Selbstbewusstsein und Selbbstverständnis als verantwortliche Mitträgerinnen der Kirche vermitteln, sondern vor allem die Kirche selbst bereichern und ihr ein neues Gesicht geben: brüderlich - schwesterlich - ganzheitlich.

Jesus Christus hat durch sein Wort und sein Werk die radikale Annahme des Menschen bis zur letzten Solidarität im Sterben durchgehalten. Jesus hat für die Menschen Partei ergriffen, insbesondere für die Armen, Schwachen und Ausgegrenzten. Partei ergreifen für den Menschen muss auch heute bezeugt und verwirklicht werden. Deshalb heißt Nachfolge für uns heute: angesichts der vielfältigen Bedrohungen, die die Entfaltungsmöglichkeiten von Menschen behindern, sich einmischen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Eine Bewegung, wo junge Menschen miteinander leben

Jugendarbeit, die an der Lebenssituation von jungen Menschen ansetzt und diese ernst nimmt, muss die Zusammenhänge von Freizeitbedürfnissen und gesellschaftlicher Situation bewusst machen und aufarbeiten.

Als Alternative zur Konsumgesellschaft will die KLJB jungen Menschen Lebensräume anbieten, in denen sie selbstbestimmt und verantwortlich handeln können. Angesichts ökonomischer, ökologischer, sozialer und politischer Krisen stellt sich verstärkt die Frage nach lebenswerten Perspektiven für die Zukunft. Die KLJB will jungen Menschen ermöglichen, einen eigenen Lebensentwurf zu entwickeln. Deshalb sollen unsere Gruppen Räume sein, in denen die alltäglichen Erfahrungen verarbeitet, die eigenen Bedürfnisse artikuliert und Interessen entwickelt werden können. Im partnerschaftlichen Umgang von Jungen und Mädchen, Männern und Frauen, sehen wir einen Beitrag, ein überkommenes Rollenverständnis und verkrustete Strukturen aufzubrechen und miteinander einen neuen Lebensstil zu erproben.

Das Erleben von Gemeinschaft und Solidarität soll zum Handeln anregen und Gegenerfahrungen zu den gesellschaftlichen Erfahrungen vermitteln.

Im Zusammenleben in Gruppen, in der gemeinsamen Aktion und Auseinandersetzung ist Lernen möglich, kann Bildung geschehen.

Wir setzen auf eine Bildung, die den ganzen Menschen berücksichtigt und Lernen nicht nur als intellektuellen Prozess versteht. In beispielhaften Aktionen und selbstentwickelten Arbeitsformen sollen Jugendliche ermutigt werden, in gesellschaftliche Zusammenhänge hineinzuwirken. Projektorientierte Bildung und verstärkte Bemühungen, anhand konkreter Projekte verbandliche Inhalte umzusetzen, sehen wir als geeignete Formen an, um sich für eine Veränderung von Praxis einzusetzen. Unsere Bildungsarbeit geschieht vor dem Hintergrund eines christlichen Menschenbildes, mit der Zielsetzung, junge Menschen zu verantwortlichem Handeln zu befähigen.

Eine Bewegung auf dem Land und für das Land

Der ländliche Lebensraum ist in Gefahr, Opfer einer Entwicklung zu werden, die die Eigenständigkeit der Dörfer zerstört. Die Entwicklung des Landes ist durch das Fortschreiten des Strukturwandels gekennzeichnet. Schul-, Gemeinde- und Verwaltungsreformen haben den Dörfern wichtige Funktionen genommen. Insgesamt ist die Entwicklung des ländlichen Raumes gekennzeichnet durch die Tendenz zur großräumigen Arbeitsteilung und Funktionalisierung ländlicher Regionen. So werden bewusst unliebsame und risikoreiche industrielle und militärische Großprojekte (z.B. Atomkraftwerke, Chemieindustrie, Müllentsorgung) ausgelagert.

Darüber hinaus sind die von der Agrarpolitik festgelegten Rahmenbedingungen für die landwirtschaftliche Produktion so gestaltet, dass sich eine immer mehr zunehmende Industrialisierung und Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktion, entgegen den natürlichen Lebensgrundlagen, abzeichnet. Durch diese Tendenzen werden Natur und Umwelt gerade in ländlichen Regionen immer stärker belastet und die natürlichen Lebensgrundlagen werden über Generationsgrenzen hinaus in Gefahr gebracht.

Wir wollen aber weiterhin auf dem Land leben und arbeiten.

Die KLJB versteht sich als Verband, der sich einsetzt für eine eigenständige Entwicklung ländlicher Räume, die die Bedürfnisse der Menschen und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen als oberstes Ziel hat.

Bewegung sein heißt für uns, unser Engagement in Parteien, Verbänden, Initiativen und sozialen Bewegungen im Sinne einer eigenständigen ländlichen Entwicklung einzubringen.

Das Land muss sich aus eigener Kraft und nicht in einseitiger Abhängigkeit von Ballungszentren entwickeln. Mit Phantasie und den Erkenntnissen aus Forschung und Technik sind neue dezentrale Konzepte (z.B. in der Produktion, der Ver- und Entsorgung, des öffentlichen Nahverkehrs ...) zu entwickeln. Wesentliches Element einer eigenständigen regionalen Entwicklung ist der Erhalt einer umweltgerechten Landwirtschaft. Hier gilt es, sich verstärkt für den Erhalt klein- und mittelbäuerlicher Betriebe einzusetzen, die bessere Voraussetzungen für eine gerechtere Verteilungspolitik schaffen. Die eigenständige Weiterentwicklung der Dörfer bedeutet aber auch die Entwicklung einer neuen ländlichen Kultur. Überlieferte Traditionen gilt es dabei nicht zu konservieren, sondern mit aktuellebn Inhalten zu füllen. Das Neu-Entdecken und Neu-Entwickeln von Traditionen soll dem ländlichen Raum zu einer selbstbewussteren Kultur verhelfen.

Eine ökologische Bewegung

Als Ebenbilder Gottes sind wir dem Schöpfer für die ganzeSchöpfung verantwortlich. Wir nehmen als Christinnen und Christen die Herausforderung unseres besonderen Auftrages an, indem wir die Reichtümer der Natur, die uns in der Schöpfung anvertraut werden, bewahren und behüten. Wir verstehen die Schöpfung als das Vermögen aller, die in der Natur, mit Ihr und von ihr leben. Wir leben in einer Zeit, in der die Stellung des Menschen in der Schöpfung noch immer missverstanden wird. Technische Naturbeherrschung, Machbarkeitsglaube und kommerzielle Interessen bestimmen unseren "Fortschritt", der die Zerstörung unserer natürlichen Lebensgrundlagen vorantreibt. Sterbende Wälder, verseuchte Gewässer, tote Böden, ausgeräumte Landschaften, ausgestorbene Arten sind der Preis. Dieser Art "Fortschritt" gilt es, Einhalt zu gebieten. In der KLJB wollen wir uns mit all unseren Möglichkeiten auf persönlicher und politischer Ebene für den Erhalt der Schöpfung einsetzen. Wir befürworten und unterstützen eine Politik, die dem Erhalt der Schöpfung - unserer Lebensgrundlagen - absoluten Vorrang gewährt und eine entsprechende ressourcenschonende Wirtschaftsweise fördert.

In diesem Sinne setzen wir uns ein für die Dezentralisierung in der Energiewirtschaft, für eine ökologische Erneuerung der Landwirtschaft, für die Entwicklung umweltverträglicher Wirtschaftskonzepte. Wir sehen die Umwelt nicht ausschließlich als Wirtschaftsfaktor, sondern begreifen sie als unser aller Existenzgrundlage. Wir wollen die rasante Entwicklung auf den Gebieten der Physik, der Chemie, der Bio- und Gentechnik sehr wachsam und kritisch verfolgen und dort verneinen, wo sie uns mit unserem Dasein in Frage stellt.

Eine Bewegung, die sich für internationale Solidarität und Frieden engagiert

Christliches Friedensverständnis steht in der Tradition der Gewaltlosigkeit Jesu, seiner Ankündigung des Reiches Gottes, eines allumfassenden Friedens (Shalom), den Menschen nicht von sich aus schaffen können. Nachfolge bedeutet für uns, für den Frieden Jesu zu schweigen und zu beten, zu denken und zu handeln, zu demonstrieren, Unrecht beim Namen zu nennen und sich der Gewalt in den Weg zu stellen. Wir sind überzeugt, dass der aktive Einsatz für Frieden und soziale Gerechtigkeit untrennbar zusammengehören. Der Friede ist bedroht durch eine Sicherheitspolitik, die auf Abschreckung basiert, eine weltweite, fortschreitende Hochrüstung nach sich zieht, uns Unsummen von Geld einer sinnvollen Verwendung entzieht. Abschreckung kann und darf kein Mittel der Politik sein. Im Zeitalter der Möglichkeiten der Massenvernichtung ist Sicherheit nicht mehr gegen den anderen möglich, sondern nur noch mit ihm. Das Abschreckungssystem (mit Herstellung, Lagerung und Androhung von Massenvernichtungsmitteln sowie dem Willen zu ihrem Einsatz) ist für uns unmoralisch. Wir setzen uns ein für die Entwicklung und Umsetzung von Friedenssicherungssystemen, die strukturell nicht zum Angriff befähigen und mit dem Primat der Friedensförderung vor der Friedenssicherung vereinbar sind. Der Friede wird aber auch durch eine weitere zunehmende Verarmung der Länder in der sogenannten "Dritten Welt" verhindert. Industriegesellschaften und die Machteliten in der sogenannten "Dritten Welt" beuten diese Länder aus und sind mitschuldig und verantwortlich am täglichen Tod.

Als katholischer Jugendverband bekennen wir uns deshalb zum christlichen Prinzip weltweiten Teilens. Wir versuchen in der MIJARC, der Internationalen Katholischen Land- und Bauernjugendbewegung, gemeinsam mit anderen gegen Ungerechtigkeiten und ungleiche Verteilung von Lebenschancen zu kämpfen. Das Recht der Armen in den Ländern der sogenannten "Dritten Welt", sich aus politischer und wirtschaftlicher Abhängigkeit zu befreien, ist eine Voraussetzung zur Veränderung der Situation. Dazu gehört vor allem auch eine Umkehr in den reichen Saaten, weg von einer Politik und einer Wirtschaft der Verschwendung. Wir wollen hin zu einer gerechten Welt. Um Verständnis füreinander zu schaffen und Feindbilder zwischen Gruppen und Völkern abzubauen, unterstützen wir Kontakte und Begegnungen zwischen Landjugendgruppen national und international. Gemeinsam mit unseren Partnern in der "Dritten Welt" setzen wir uns ein für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung.

bla bla bla